Die Zahl der Spermien bei Männern ist binnen vier Jahrzehnten weltweit stark gesunken. Eine Metastudie der Hebrew University of Jerusalem HUJI basiert auf Daten von über 57.000 Männern aus 53 Ländern.
Laut dieser Studie ist die durchschnittliche Spermienkonzentration im Zeitraum von 1973 bis 2018 von 101,2 Millionen auf 49 Millionen Spermien pro Milliliter Samenflüssigkeit gesunken. Wie die Wissenschaftler um Hagai Levine im Fachmagazin Human Reproduction Update berichten, belegen die Daten zudem, dass die Zahl der Spermien immer schneller zurückgeht. Aktuell sinkt die Anzahl der Spermien mit einer Rate von 1,1 Prozent pro Jahr.

Als Grunde könnte die erhöhte Aufnahme des weiblichen Sexualhormons Östrogen über das Trinkwasser für den Rückgang verantwortlich sein. Frauen, die die Antibabypille nehmen, scheiden dieses Hormon über ihren Urin aus. Weil Kläranlagen es nicht aus dem Abwasser filtern können, gelangt das Hormon in das Trinkwasser des Menschen.
Quelle forschung-und-wissen.de

Weniger Gift! Hormonrückstände im Trinkwasser

Die Palette reicht von Pilzblockern in Putzmitteln über Schwermetalle in Textilfarben, von Mikroplastik in Kosmetika bis zu Hormonrückständen im Trinkwasser

Hormonrückstände im Trinkwasser

Hormone und Mikroverunreinigungen im Trinkwasser potenziell erhebliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit

Die Auswirkungen von Mikroverunreinigungen am Ausgang von Kläranlagen auf die Umwelt sind unbestritten
286 Mikroschadstoffe wurden identifiziert, die von der Europäischen Union als prioritär eingestuft werden. Der Mangel an Rohdaten und Informationen über die Auswirkungen dieser Substanzen auf die Gewässer hat die Studie gezwungen, sich auf lediglich 88 Moleküle zu konzentrieren. Die winzigen Konzentrationen dieser Moleküle haben „potenziell erhebliche Auswirkungen“ auf Wasser-Ökosysteme sowie möglicherweise auf die menschliche Gesundheit.

Hormone und Mikroverunreinigungen im Trinkwasser

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