Umweltschadstoffe in der Luft schwächen unser Immunsystem

Über die Konzentration von Feinstaub in den eigenen vier Wänden wird wenig gesprochen worden. Die Wahrheit ist, dass selbst in Nichtraucherhaushalten beim Kochen, Verbrennen von Speisen und der Nutzung eines Kamins deutlich mehr Feinstaub anfällt, als es die Grenzwerte für Innenstädte zulassen. Studien zeigen, dass die Zahl der Infektionskrankheiten in Zeiten hoher Feinstaubbelastung überproportional ansteigt. Schlechte Luftqualität belastet das Immunsystem systematisch. Mit Luftreinigern, Luftfilter für Zuhause und Arbeitsräume, lässt sich das Raumklima deutlich verbessern. Darüber hinaus werden durch geeignete Luftreiniger Ansteckungsgefahren durch Aerosole beispielsweise deutlich minimiert.

Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die menschliche Gesundheit

Abfallprodukte wie Asche und schädliche Gase werden aus den von uns verwendeten Brennstoffen freigesetzt. Saurer Regen entsteht durch die Kombination giftiger Gase aus Schornsteinen und Abgasen. Saurer Regen verursacht nicht nur Haut- und Lungenkrankheiten beim Menschen, sondern zerstört auch die Vegetation.
Die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die menschliche Gesundheit reichen von Asthma und Bronchitis bis hin zu Herzerkrankungen und Lungenkrebs. Die Auswirkungen der Umweltverschmutzung wird bei gesunden Menschen beobachtet werden und deutlich bei gefährdeten und anfälligen Gruppen. Dann können unter Umständen ernsthafte Probleme auftreten. Ältere Menschen sind eine dieser Gruppen. Aufgrund des Rückgangs ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit, physiologischer Abwehrmechanismen und des Auftretens chronischer Erkrankungen sind ältere Menschen anfälliger als die Allgemeinbevölkerung. Kleinkinder haben einen unvollständig entwickelten Abwehrmechanismus, höhere Atemfrequenzen pro Körpergewicht und sind dadurch anfälliger. Es wurde festgestellt, dass die Exazerbationen von Erkrankungen, einschließlich Asthma und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (EPOC), immer häufiger auftreten. Niedrigere Lebensstandards sind weitere Faktoren, die die Erlebnisfähigkeit beeinträchtigen.
Quelle academyeurope.org

Luftverschmutzung fördert rheumatische Erkrankungen

Offenbar begünstigt die Luftverschmutzung die Entstehung rheumatischer Erkrankungen, wie zB Gelenksrheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis). Eine aktuelle italienische Studie offenbarte signifikante Hinweise. Experten der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) veröffentlichten diese Erkenntnisse in Berlin.
Die Luftverschmutzung gehört zu den Umweltfaktoren, die das Krankheitsrisiko am stärksten erhöhen können. Laut dem WHO-Studienprojekt „Global Burden of Disease“ gab es im Jahr 2016 weltweit etwa fünf Millionen vorzeitige Todesfälle durch Luftverschmutzung. Dieser Trend hat sich in den letzten 30 Jahren deutlich verstärkt und wird, wenn nicht die richtigen Schritte unternommen werden, voraussichtlich in den nächsten 20 Jahren weiter zunehmen.

EU-Gesetzentwurf für saubere Luft

Die Deutsche Umwelthilfe fordert eine deutliche Anhebung der Grenzwerte für Feinstaub und Kohlendioxid. Grenzwerte für Luftschadstoffe wie Feinstaub und Stickstoffdioxid haben sich deutlich erhöht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert bis zu 80 % drastische Grenzwerte für die Luftverschmutzung. Dies ist zum Schutz der Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen dringend erforderlich.
Quelle Deutsche Umwelthilfe e.V.

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