Wasserstoffwasser wird inzwischen von vielen Anbietern beworben. Dabei begegnen einem Begriffe wie „alkalisch“, „negativer ORP“ oder „hohe Wasserstoffkonzentration“. Doch was davon ist tatsächlich wichtig? Anhand von zwei wissenschaftlichen Reviews von LeBaron, Sharpe und Ohno geben wir hierzu eine interessante Orientierung. Die Auswertung zahlreicher Untersuchungen zu elektrolysiert-reduziertem Wasser kommt zu einem wesentlichen Punkt: Entscheidend ist der im Wasser gelöste molekulare Wasserstoff (H₂) – nicht allein ein hoher pH-Wert oder ein möglichst negativer ORP.

Alkalisch bedeutet nicht automatisch wasserstoffreich

Bei der Elektrolyse entstehen unter anderem Hydroxidionen und molekularer Wasserstoff. Dadurch kann das Wasser alkalischer (= basischer) werden – im Gegensatz zu sauer. Ein hoher alkalischer pH-Wert sagt jedoch zunächst wenig darüber aus, wie viel H₂ tatsächlich im Wasser enthalten ist. Das Gleiche gilt für den häufig genannten ORP-Wert, dem Redoxpotential. Ein negativer ORP – welcher antioxidativ wirkt – kann zwar mit Wasserstoff zusammenhängen, wird aber gleichzeitig stark vom pH-Wert beeinflusst. Deshalb lässt sich aus einem negativen ORP-Wert nicht zuverlässig auf die tatsächliche H₂-Konzentration schließen. Für Verbraucher ist das eine wichtige Information: Wer Wasserstoffwasser trinken möchte, sollte auf den tatsächlich gemessenen H₂-Gehalt achten – nicht nur auf einen spektakulären ORP-Wert.

Was macht ein gutes Wasserstoffgerät aus?

Wie viel Wasserstoff am Ende tatsächlich im Trinkwasser gelöst ist, hängt von der gesamten Technik ab. Dazu gehören unter anderem Elektroden, Membranen, Wasserqualität, Durchfluss und Elektrolyseleistung. Deshalb können zwei Geräte, die auf den ersten Blick ähnlich funktionieren, durchaus unterschiedliche Ergebnisse liefern. Aus unserer Sicht sind deshalb vor allem drei Punkte interessant:

  • H₂-Konzentration: Wie viel molekularer Wasserstoff wird tatsächlich im Wasser erreicht? Idealerweise liegen dafür nachvollziehbare Messwerte oder unabhängige Prüfungen vor.
  • Konstanz: Ein guter Messwert ist nur dann wirklich aussagekräftig, wenn er unter vergleichbaren Bedingungen reproduzierbar erreicht wird.
  • Technik: Elektroden, Membranen und Wasserführung sollten aufeinander abgestimmt sein. Nicht möglichst hohe Alkalität, sondern eine kontrollierte und effiziente Wasserstoffanreicherung sollte im Mittelpunkt stehen.

Genau hier lohnt sich der Vergleich

Bei BestElements finden Sie verschiedene Lösungen zur Erzeugung von wasserstoffreichem Wasser – vom mobilen H2Master bis zu weiteren Wasserstoffsystemen wie Wasserstoff-Inhalatoren, die auch wasserstoffreiches Trinkwasser erzeugen können. Beim H2Master steht dabei nicht ein möglichst hoher pH-Wert im Vordergrund, sondern die gezielte Anreicherung des Trinkwassers mit molekularem Wasserstoff. Für die Modelle liegen entsprechende Mess- und Prüfwerte zur erreichten H₂-Konzentration vor. Das ist aus unserer Sicht der sinnvollere Ansatz: Nicht mit möglichst großen Zahlen bei pH oder ORP zu werben, sondern transparent zu zeigen, wie viel H₂ tatsächlich im Wasser vorhanden ist.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Wenn Sie ein Wasserstoffgerät vergleichen, können Sie sich deshalb einige einfache Fragen stellen. Damit lässt sich die Qualität verschiedener Geräte wesentlich besser beurteilen:

  • Wird die tatsächliche H₂-Konzentration angegeben?
  • Unter welchen Bedingungen wurde dieser Wert gemessen?
  • Gibt es nachvollziehbare Prüf- oder Laborergebnisse?
  • Wie wird eine möglichst konstante Wasserstoffkonzentration erreicht?
  • Welche Elektrolyse- und Membrantechnik kommt zum Einsatz?
  • Wird hauptsächlich mit pH und ORP geworben – oder tatsächlich mit gemessenem H₂?

Zusammenfassung: Die beiden wissenschaftlichen Reviews liefern einen wichtigen Denkanstoß: Bei Wasserstoffwasser sollte man sich nicht vom höchsten pH-Wert oder dem negativsten ORP-Wert beeindrucken lassen. Entscheidend ist der tatsächlich gelöste molekulare Wasserstoff. Wer sich für diese Technologie interessiert, sollte deshalb auf nachvollziehbare H₂-Messwerte und eine solide technische Umsetzung achten. Bei BestElements finden Sie dafür verschiedene Wasserstoffgeräte und Informationen zu Technik sowie zahlreiche Studien über die Anwendung von Wasserstoff. 

Wissenschaftliche Quellen: LeBaron TW, Sharpe R, Ohno K. Electrolyzed–Reduced Water:
Review I & II. International Journal of Molecular Sciences, 2022.
pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9736533/ und pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36499079/

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